Proxy Wars - Ein Brettspiel zum Download

Proxy Wars ist nicht nur ein Spiel, sondern auch eine Gemeinschaft realer Personen, die gesellschafts- und umweltrelevante Themen aufgreift und für die positiven Weiterentwicklungen derselben agiert.
Spiele motivieren zum Lernen und Handeln, weil sie freiwillig und mit Spaß getan werden. Im Gegensatz zu gängigen Serious Games („ernsthaften Spielen“ wie Lernspiele und Simulationen) setzt Proxy Wars auf eine absolute intrinsische Freiwilligkeit. Die Beteiligten können auch einfach „nur“ Spielen, ohne für sich etwas aus dem Spiel abzuleiten oder als reale Person handeln zu müssen. Virtuelle Charakter von ausschließlich Spielenden unterstützen aber dennoch indirekt auch die Gemeinschaft derjenigen, die einen weiteren Schritt gehen wollen und auch real für sich und andere lernen und agieren möchten. Die Kommunikation untereinander ist durch das Internet gewährleistet. Schlussendlich können sich aber auch Personen beteiligen, die kein Interesse an dem Spiel haben oder eventuell gar nicht davon wissen. Damit schafft es Proxy Wars erstmals eine virtuelle Spielwelt mit der realen Welt zu verschmelzen und die Grenzen dazwischen aufzulösen.
Ein Spiel schlägt die Brücke in die reale Welt
Kurzbeschreibung des Spielablaufs
Proxy Wars wurde unter speziellen Voraussetzungen entwickelt. Ein Spieler lädt die aktuelle Fraktion aus dem Internet herunter und druckt sie auf seinem PC-Drucker aus. Hierzu wird ausschließlich ein einziger farbiger Din A4 Ausdruck benötigt. Da es sich um ein 2-Personen Spiel handelt, sind für ein Spiel also zwei Ausdrucke notwendig. Auf jeder Fraktion sind 20 Felder, so genannte Tiles, die entweder eine Person, eine Gruppe, eine Ressource, einen Ort, ein Ereignis oder Rekrutierungsfeld, sowie dessen Attribute und Aktionen darstellt.
Mit einer einfachen Papierschere wird die Fraktion dann für das Spiel individualisiert. Es muss so ausgeschnitten werden, dass jeweils 3 zusammenhängende Tiles(gerade oder eine Ecke), so genannte Fiefdoms, entstehen. Aufgrund der Konstellation und Anzahl bleiben zwangsläufig immer zwei einzelne oder zusammenhängende Tiles übrig, die für dieses Spiel nicht verwendet werden können.
Nun legen beide Spieler abwechselnd die Fiefdoms nach eigener strategischer Entscheidung. Hierbei muss mindestens eine Randfläche eines Tiles an ein schon ausliegendes Fiefdom angrenzen.
Nach der Vorbereitungsphase setzten die Spieler nun Ihre Agenten ein. Hierzu hat jeder Spieler 10 Spielsteine o.ä. die er über Rekrutierungsfelder ins Spiel bringen darf. Ziel des Spiels ist möglichst viele Felder zu besetzen, die Siegpunkte einbringen. Jedes Feld hat eine individuelle Aktion, die durch die Agenten ausgelöst werden kann. Diese ermöglichen beispielsweise den Angriff auf gegnerische Agenten, zusätzliche Bewegungen oder andere Aktionen.
Spielphilosophie
Was sich an sich relativ simpel darstellt (Spielfeld ausschneiden, auslegen und Agenten um die Siegpunkte streiten lassen), stellt sich schnell als Herausforderung dar. Denn durch die individuelle Aktion jedes Teils sind eine Vielzahl von taktischen Möglichkeiten gegeben. Somit ist es außerdem erforderlich, dass ein Fiefdom so geschnitten werden muss, dass sich Aktionen miteinander verbinden, als auch entsprechend ausgelegt werden müssen. Diese Kombinationen, im
Computerspielbereich auch Combos genannt, haben nicht nur eine wichtige Funktion der Spielmechanik, sondern sorgen auch für eine Langzeitmotivation.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Kurzweiligkeit des Spiels. Mit rund 10-15 Minuten Spielzeit, deren positiver Effekt aus den erfolgreichen Casual Games des Computerspielsektors, oder der Kartenspiel aus dem klassischen Bereich bekannt ist) sorgt es für eine sofortige Wiederholungsmöglichkeit. Die Spieler sind hoch motiviert nach einem Spiel eine Fraktion „noch einmal zu schneiden“ und neu auszulegen. Durch die individualisierten Tiles, regelmäßiger Veränderung und Updates und die unüberschaubare Vielzahl der Kombinationsmöglichkeiten erreicht Proxy Wars eine Langzeitmotivation, die durch die eigene Weiterentwicklung im Internet noch gesteigert wird.
Verknüpfung mit dem Internet
Neben der eigentlichen Spielewebseite www.proxy-wars.com unterhält die SpieleGilde eine ganze Reihe von Communityportalen und Internetseiten zu Fraktionen, sowie Profile von Spielfiguren in Sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter.
Hierdurch wird es Spielern erlaubt in die Hintergrundwelt einzutauchen und mit virtuellen Spielfiguren, aber auch realen Mitspielern zu kommunizieren.
Links
Proxy Wars Webseite
Proxy Wars Twitter
Greenengage Twitter